AKS-Tour durch Neuhausen

Schlössle

Nach dem Besuch der Glemser Kelter mit dem neuen Obstbaumuseum wollen wir uns am 24. September über historische Gebäude in Neuhausen informieren. Unter der kundigen Führung unserer Mitglieder Patricia Stasch und Karl-Heinz Fritz geht es vom Ausgangspunkt Mittlere Kelter zum Fronhof und zur alten Dorfmitte von Neuhausen mit ihren markanten Gebäuden Altes Rathaus, Alte Schule und Bindhof. Auf unserem Weg wollen wir auch das am Kirchturm angebrachte Epitaph anschauen und uns dann über die Klosterstraße auf den Weg zum „Schlössle“ machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Mittleren Kelter in Neuhausen und die Tour mit einer Wegstrecke von 2,5 km wird etwa zwei Stunden dauern. Da wir uns danach noch gemütlich zusammensetzen möchten, wird um Anmeldung gebeten. Diese ist bis einschließlich Donnerstag, 22. September möglich – entweder per Email an fritz.kemmler@aks-metzingen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 07123/18544 (am besten werktags zwischen 18 und 19 Uhr).
Sollte es am 24. September regnen, wird die Tour verschoben. Ein neuer Termin wird über die Homepage des AKS, die Presse und das „’s Blättle“ bekannt gegeben.

Unterwegs in der Metzinger Unterwelt am 24. August 2022

Bild: Thomas Kiehl

Dieses gemeinsame Angebot des Förderkreises Metzinger Keltern und des Arbeitskreises Stadtgeschichte als Beitrag für das Sommerferienprogramm 2022 der Stadt Metzingen haben insgesamt neun Kinder und Jugendliche genutzt. Dabei haben sie vier alte Weinkeller, die der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich sind, kennen gelernt. Weiterlesen

Wir trauern um Peter Rogosch, unseren Gründer des AKS

Peter Rogosch (1944 – 2022)

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte – Geschichtsverein Metzingen e. V. trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Peter Rogosch. Insgesamt 33 Jahre lang führte Peter Rogosch den AKS, zuerst unter dem Dach der VHS, danach als selbständigen gemeinnützigen Verein. Für seine großen Verdienste um den AKS wurde Peter Rogosch im November 2014 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In den 33 Jahren hat Peter Rogosch den AKS entscheidend geprägt. Während seiner Amtszeit erschien eine Reihe von wichtigen, teils sehr umfangreichen Publikationen. Doch die Aktivitäten des Vereins erstreckten sich nicht nur auf die Aufarbeitung und Erschließung von historischen Quellen mit einem Schwerpunkt auf Metzingen. Vielmehr war es Peter Rogosch sehr wichtig, die Mitglieder des Vereins auch mit der Geschichte anderer Städte und Regionen vertraut zu machen. Dieses Ziel verfolgten die großen Exkursionen, die zumeist während der Pfingstferien stattfanden, ergänzt durch zahlreiche Tagesexkursionen in die nähere Umgebung. Nicht zu vergessen ist Peter Rogoschs Einsatz für die Vereinsräume – angefangen von begrenzten Räumlichkeiten in der ehemaligen Bäckerei Keim, über wesentlich größere in der einstigen Firma Fischer & Lohr, bis hin zum Dachgeschoss des Klosterhofs 13, das die Stadt Metzingen nach gelungener Renovierung des gesamten Gebäudes dem AKS zur Verfügung stellte.

Der AKS verdankt seinem Ehrenvorsitzenden Peter Rogosch wesentlich mehr, als in einem Nachruf vermittelt werden kann. Unvergessen ist seine zugewandte, freundschaftliche und humorvolle Art. Wir, Mitglieder und Vorstand des AKS, werden Peter Rogosch in guter Erinnerung behalten und sind ihm für seinen vorbildlichen Einsatz für den AKS außerordentlich dankbar.

Unterwegs mit dem AKS

Nach den Kurzexkursionen nach Glems und Gruorn bietet der AKS eine weitere kürzere Exkursion an. Der Termin ist Samstag, 30. Juli 2022. Ausgangs- und Treffpunkt ist der geräumige Parkplatz gegenüber dem Falkenberghaus (links von der Neuffener Straße in Richtung Kappishäusern). Weiterlesen

Halbtagsexkursion des AKS am 25. Juni nach Gruorn

Quelle: Wikipedia

Das einst blühende Albdorf Gruorn, das in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wegen der Erweiterung des Truppenübungsplatzes Münsingen geräumt werden musste, ist das Ziel einer weiteren Halbtagsexkursion des AKS. Die vermutlich im 11. Jahrhundert entstandene Stephanuskirche („Du bist so alt wie die Gruorner Kapell“ lautet eine alte lokale Redeweise) Weiterlesen

„Der Hass auf die Besatzer ist geschwunden“

Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung der Südwest Presse veröffentlicht.

Harmen Atema kam 1943 als Zwangsarbeiter in die Kelternstadt. Kurz vor Kriegsende wurde er zum Parlamentär und verhandelte mit den Alliierten. Das Ermstal besuchte er später regelmäßig.

Harmen Atema in seinem Garten, in dem er Erde aus Metzingen ausgestreut hatte

Weiterlesen