Zehntes Metzinger Krautwickelessen mit Festvortrag „Sitten und Gebräuche der Kelten“

                                                   

Am Freitag, 30. November 2018, lädt der Arbeitskreis Stadtgeschichte um 19 Uhr zu seinem traditionellen Krautwickelessen in die Festkelter ein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Jazz´n´Stuff-Ensemble mit Jürgen Häussler und Jochen Probst.

Professor Dr. Bernhard Maier von der Universität Tübingen bietet in seinem Festvortrag „Zu Tisch bei den Kelten: Speisen, Sitten und Gebräuche“ einen interessanten Einblick in die Welt der Kelten, die in unserer Gegend bedeutende, noch heute weithin sichtbare Spuren hinterlassen haben. Der Heidengraben, das keltische Oppidum auf der Schwäbischen Alb, eines der bedeutendsten und bekanntesten archäologischen Denkmäler Baden-Württembergs, ist in unserer Nachbarschaft. Die großartige Heuneburg bei Hundersingen ist nicht weit weg. Die Heuneburg erlebte ihre Hochblüte in der frühkeltischen Eisenzeit vom ausgehenden 7. Jahrhundert v. Chr. bis gegen 400 v. Chr..
Professor Dr. Bernhard Maier ist seit 2006 Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Religionsgeschichte der Kelten und Germanen. Wir dürfen uns auf einen lebendigen, anschaulichen und interessanten Vortrag freuen. Auch musikalisch wird an diesem Abend wieder einiges geboten sein: Das Jazz´n´Stuff-Ensemble sorgt für den guten Ton. Im Laufe des Abends informiert Dr. Fritz Kemmler über die geplante Jahresexkursion 2019 nach Südtirol. Die Festkelter erwartet sie herbstlich geschmückt und die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen unterhaltsamen Abend mit einem leckeren Krautwickelessen freuen. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte freut sich über viele Gäste.
Karten für den Abend gibt es bis zum 27. November 2018 für 20 Euro – darin ist der Eintritt und das Essen enthalten – im Vorverkauf bei der Buchhandlung Stoll, bei der Buchhandlung Widmann und der Touristinformation am Lindenplatz. Saal-Öffnung ist um 18.30 Uhr

Zur Geschichte der Juden in Württemberg – ein Überblick

Hintergrundinformation zum Vortrag Eberhard Zacher am 12. September in der Stadtbibliothek

Schon im frühen Mittelalter gab es jüdische Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg.
Das älteste Zeugnis vom 11. Jahrhundert stammt aus Heilbronn.
Im 12. und 13. Jh. bestanden Ansiedlungen vor allem in freien Reichsstädten wie Schwäbisch Hall, Esslingen, Schwäbisch Gmünd, Ulm, aber auch in landesherrlichen Städten. Weiterlesen

Die Juden von Buttenhausen, Vortrag von Eberhard Zacher in der Stadtbibliothek

 

Die Juden von Buttenhausen. Geschichte, Alltag und Schicksal einer jüdischen Landgemeinde

DBernheimer'sche Realschuleer Vortrag am 12. September fand großes Interesse. Die Stadtbücherei war voll, Herr Koch, der Leiter der Stadtbücherei, war sogar gezwungen, aus Raumgründen manchen Interessierten den Eintritt zu verwehren.

Herr Zacher, hervorragender Kenner der jüdischen Geschichte Buttenhausens und ehrenamtlicher Mitarbeiter des dortigen Jüdischen Museums, schilderte in mehr als zwei Stunden, unterstützt von über 100 Bildern, die Geschichte des Dorfes von 1787 bis 1945.

Weiterlesen

Die neuen SPUREN Nr. 21 sind da

Liebe Leserin, lieber Leser,

das neue Heft hat drei Schwerpunkte: Der Dreißigjährige Krieg im Ermstal, die Geschichte des LUNA-Kinos und die Zuwanderung nach Metzingen von 1945 bis heute.
Ich stelle Ihnen die Beiträge in der Reihenfolge, in der sie erscheinen, kurz vor. Dr. Dieter Feucht berichtet über unsere diesjährige Jahresexkursion ins Münsterland, nach Münster und Osnabrück. Beide Städte erinnern an den Dreißigjährigen Krieg, der im Jahr 1618 durch den Prager Fenstersturz ausgelöst wurde. Stadtarchivar Rolf Bidlingmaier zeichnet die Geschichte des alten Uracher Schlosses nach. Dr. Rudolf Eberling zeigt auf, wie fürchterlich der Dreißigjährige Krieg in unserer Gegend nach der Schlacht von Nördlingen 1634 wütete. Weiterlesen

Wir trauern um Manfred Schweiker (1930 – 2018)

Drei Monate nach dem Tod seiner Frau Ursula starb Manfred Schweiker am 13. April. Er war ein Urgestein des AKS, denn er gehörte zu den historisch und politisch interessierten Personen, die 1981 den Arbeitskreis gründeten. Nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer der Firma Müller & Bauer arbeitete er aktiv im Arbeitskreis mit. Bis 2004 war er stellvertretender Vorsitzender. Er betätigte sich immer wieder als Autor in den SPUREN, 2006 stellte er dort die Geschichte seiner Firma Müller & Bauer dar, der er fast 40 Jahre lang angehört hatte. Im Januar 2001 konnte er an der Seite von Peter Rogosch im Neuen Schloss in Stuttgart die Urkunde und Plakette entgegennehmen, mit denen die Landesregierung den AKS als vorbildliche Bürgeraktion des Landes ausgezeichnet hatte. Diese Auszeichnung war auch sein Verdienst.
Mit Manfred Schweiker haben wir einen liebenswerten Menschen und guten Freund verloren. Wir trauern um ihn, wir werden ihn nicht vergessen.

Tagesexkursion nach Stuttgart ins Haus der Geschichte

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte (AKS) lädt am Samstag, dem 14. April, zu einer Studienfahrt nach Stuttgart zur Ausstellung „Denn die Zeiten ändern sich. Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg“ im Haus der Geschichte ein.
Die 68er haben nach ihrem Marsch durch die Institutionen das Rentenalter erreicht, die Revolte ist längst ein Fall für den Historiker. Die 60er-Jahre aber verwandelten die Gesellschaft in der Bundesrepublik grundlegend, waren ein Jahr des Aufbruchs und des Wandels – natürlich auch im Südwesten. Mit dieser Zeit beschäftigt sich jetzt eine große Sonderausstellung im Haus der Geschichte: nicht nur mit dem Mythos 1968, sondern mit den 60er-Jahren. Weiterlesen

Jahreshauptversammlung des Arbeitskreises Stadtgeschichte mit Wahlen

Bei der diesjährigen Hauptversammlung des Geschichtsvereins im Hotel-Restaurant Bohn am Freitag, dem 16. März, standen außer dem Vortrag von Stadtarchivar Bidlingmaier über das Kronprinzenpalais in Stuttgart die Vorstands- und Beiratswahlen im Vordergrund.
Der Vorsitzende Rudolf Renz konnte fast 60 Mitglieder begrüßen. Da viele der Mitglieder alt sind und manche aus Gesundheitsgründen oder Terminschwierigkeiten absagen mussten, ist dies eine stattliche Zahl. Der Verein hat aktuell 305 Mitglieder. Weiterlesen

Einladung zur Exkursion des AKS ins Münsterland und nach Osnabrück

Rathaus Münster

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte fährt vom Pfingstmontag, 21. Mai bis zum Samstag, 26. Mai 2018 ins Münsterland und nach Osnabrück.
Kennen Sie Münster, die Stadt der Wiedertäufer und des Westfälischen Friedens von 1648? Und waren Sie schon einmal in Osnabrück, in dem 1648 ebenfalls der Frieden geschlossen wurde? Zwei trotz der Zerstörungen des letzten Krieges sehr eindrucksvolle Städte mit großer Vergangenheit und lebendiger Gegenwart erwarten uns. Das Münsterland ist berühmt für seine Städte, Schlösser, Wasserburgen und Herrensitze. Weiterlesen