Der AKS trauert um Rolf Scheu (1932 – 2024)

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte
Geschichtsverein Metzingen e.V.
trauert um sein
Ehrenmitglied Rolf Scheu, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Rolf Scheu ist 1990 in den AKS eingetreten. Er hat sich von Anfang an mit großem Einsatz und viel Enthusiasmus als Ideengeber und Planer bei zahlreichen Aktivitäten des Vereins eingebracht. Viele Jahre plante er die legendären Jahresexkursionen des Vereins und bereitete diese mit Erkundungsfahrten vor. Die Exkursionen führten u.a. nach Magdeburg, Berlin, Halle und Leipzig, Hamburg, nach Görlitz und die Niederlausitz, aber auch ins benachbarte Ausland, darunter nach Wien. Für die insgesamt 16 Exkursionen, die von ihm geplant und geleitet wurden, ließen sich Jahr für Jahr 50 Personen oder mehr begeistern.
Rolf Scheu gehörte zum Redaktionsteam des AKS, der 2004 das Buch „Martinskirche Metzingen – Wahrzeichen einer Stadt“ nach deren Renovierung herausgab. Er hat diese photographisch begleitet und ist mit dem „Martins-Schild“ ausgezeichnet worden. Er ist der bisher einzige Preisträger. Er initiierte und plante mehrere Ausstellungen. Als 2008 das erste Krautwickelessen im November stattfand, gehörte Rolf Scheu von Anfang an zum treuen Stamm der Helferinnen und Helfer. 12 Jahre lang war er in die Planung und Durchführung des Abends in der Festkelter eingebunden. Im Mittwochstreff, einer festen Einrichtung des AKS im Klosterhof, der seit Jahrzehnten der Arbeit, aber auch der Geselligkeit dient, war er bis vor wenigen Jahren immer dabei.
Mit Rolf Scheu verliert der Verein einen guten, allseits geschätzten Freund, einen liebenswerten Menschen, der sich mit seiner Kompetenz und seinem Engagement in besonderem Maße um den Verein und die Geschichte der Stadt Metzingen verdient gemacht hat.
„Wir vermissen ihn sehr, wir werden ihn nicht vergessen“.

Die Redaktion der SPUREN meldet

Wegen der Coronapandemie konnte unsere Zeitschrift SPUREN nicht wie gewohnt im Juli erscheinen, der Erscheinungstermin muss auf den September verschoben werden. Die Zeitschrift wird aber einen größeren Umfang als die letzten Hefte haben und wieder interessante und spannende Themen anbieten. Es seien hier nur einige Beiträge genannt: ein Schwerpunkt ist der Bericht über die ersten Wochen der Pandemie im Ermstal. Andere Beiträge beschäftigen sich mit der Geschichte des Veranstaltungsrings Metzingen, der in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag feiern kann, mit der Abfallentsorgung in Metzingen bis in die 1970er Jahre, der Geschichte des Kelternvereins Neuhausen und der Neuhäuser Mittleren Kelter sowie dem Uracher Kreis im „roten Winkel“ in den 1920er Jahren. Alle Beiträge sind reich bebildert.
Alle Mitglieder und weitere Interessierte dürfen sich auf das neue Heft freuen.

Erinnerungen und mehr

Geschichte: Gerhard Siegloch hat ein zweites Buch geschrieben.

Gerhard Siegloch lässt seinem 2017 erschienen Buch „Aus dem Alltag einer kinderreichen Familie“ einen zweiten Band folgen. Wie der Vorgänger ist das Buch mit seinen 124 Seiten in Großformat (Hardcover) wieder reich bebildert. Der Titel „Erinnerungen“ verspricht, dass es wieder um Familiengeschichte geht, doch das Buch ist in Text und Bild viel mehr. Der Mathematiker und Physiker Gerhard Siegloch, jahrzehntelang ein beliebter Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, interessierte sich neben seinen Studienfächern und seinem Beruf auch immer für die Geschichte seiner Familie und bewahrte Erinnerungsstücke aus seiner eigenen Vergangenheit auf. Weiterlesen

Tagesexkursion nach Stuttgart ins Haus der Geschichte

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte (AKS) lädt am Samstag, den 11. Mai, zu einer Studienfahrt nach Stuttgart zum Besuch der Großen Landesausstellung „Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918 – 1924“ im Haus der Geschichte ein.
Die Ausstellung zeigt, wie nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kaiserreichs aus der Revolution die erste Demokratie in Baden und Württemberg entstand. Die Große Landesausstellung schaut der jungen Demokratie im Südwesten beim Wachsen zu, macht die Hoffnungen, Träume und Anstrengungen, die Ängste und Befürchtungen der Frauen und Männer von damals sichtbar. Weiterlesen

Zehntes Metzinger Krautwickelessen mit Festvortrag „Sitten und Gebräuche der Kelten“

                                                   

Am Freitag, 30. November 2018, lädt der Arbeitskreis Stadtgeschichte um 19 Uhr zu seinem traditionellen Krautwickelessen in die Festkelter ein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Jazz´n´Stuff-Ensemble mit Jürgen Häussler und Jochen Probst. Weiterlesen

Zur Geschichte der Juden in Württemberg – ein Überblick

Hintergrundinformation zum Vortrag Eberhard Zacher am 12. September in der Stadtbibliothek

Schon im frühen Mittelalter gab es jüdische Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg.
Das älteste Zeugnis vom 11. Jahrhundert stammt aus Heilbronn.
Im 12. und 13. Jh. bestanden Ansiedlungen vor allem in freien Reichsstädten wie Schwäbisch Hall, Esslingen, Schwäbisch Gmünd, Ulm, aber auch in landesherrlichen Städten. Weiterlesen

Die Juden von Buttenhausen, Vortrag von Eberhard Zacher in der Stadtbibliothek

 

Die Juden von Buttenhausen. Geschichte, Alltag und Schicksal einer jüdischen Landgemeinde

DBernheimer'sche Realschuleer Vortrag am 12. September fand großes Interesse. Die Stadtbücherei war voll, Herr Koch, der Leiter der Stadtbücherei, war sogar gezwungen, aus Raumgründen manchen Interessierten den Eintritt zu verwehren.

Herr Zacher, hervorragender Kenner der jüdischen Geschichte Buttenhausens und ehrenamtlicher Mitarbeiter des dortigen Jüdischen Museums, schilderte in mehr als zwei Stunden, unterstützt von über 100 Bildern, die Geschichte des Dorfes von 1787 bis 1945.

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Die neuen SPUREN Nr. 21 sind da

Liebe Leserin, lieber Leser,

das neue Heft hat drei Schwerpunkte: Der Dreißigjährige Krieg im Ermstal, die Geschichte des LUNA-Kinos und die Zuwanderung nach Metzingen von 1945 bis heute.
Ich stelle Ihnen die Beiträge in der Reihenfolge, in der sie erscheinen, kurz vor. Dr. Dieter Feucht berichtet über unsere diesjährige Jahresexkursion ins Münsterland, nach Münster und Osnabrück. Beide Städte erinnern an den Dreißigjährigen Krieg, der im Jahr 1618 durch den Prager Fenstersturz ausgelöst wurde. Stadtarchivar Rolf Bidlingmaier zeichnet die Geschichte des alten Uracher Schlosses nach. Dr. Rudolf Eberling zeigt auf, wie fürchterlich der Dreißigjährige Krieg in unserer Gegend nach der Schlacht von Nördlingen 1634 wütete. Weiterlesen

Wir trauern um Manfred Schweiker (1930 – 2018)

Drei Monate nach dem Tod seiner Frau Ursula starb Manfred Schweiker am 13. April. Er war ein Urgestein des AKS, denn er gehörte zu den historisch und politisch interessierten Personen, die 1981 den Arbeitskreis gründeten. Nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer der Firma Müller & Bauer arbeitete er aktiv im Arbeitskreis mit. Bis 2004 war er stellvertretender Vorsitzender. Er betätigte sich immer wieder als Autor in den SPUREN, 2006 stellte er dort die Geschichte seiner Firma Müller & Bauer dar, der er fast 40 Jahre lang angehört hatte. Im Januar 2001 konnte er an der Seite von Peter Rogosch im Neuen Schloss in Stuttgart die Urkunde und Plakette entgegennehmen, mit denen die Landesregierung den AKS als vorbildliche Bürgeraktion des Landes ausgezeichnet hatte. Diese Auszeichnung war auch sein Verdienst.
Mit Manfred Schweiker haben wir einen liebenswerten Menschen und guten Freund verloren. Wir trauern um ihn, wir werden ihn nicht vergessen.

Tagesexkursion nach Stuttgart ins Haus der Geschichte

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte (AKS) lädt am Samstag, dem 14. April, zu einer Studienfahrt nach Stuttgart zur Ausstellung „Denn die Zeiten ändern sich. Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg“ im Haus der Geschichte ein.
Die 68er haben nach ihrem Marsch durch die Institutionen das Rentenalter erreicht, die Revolte ist längst ein Fall für den Historiker. Die 60er-Jahre aber verwandelten die Gesellschaft in der Bundesrepublik grundlegend, waren ein Jahr des Aufbruchs und des Wandels – natürlich auch im Südwesten. Mit dieser Zeit beschäftigt sich jetzt eine große Sonderausstellung im Haus der Geschichte: nicht nur mit dem Mythos 1968, sondern mit den 60er-Jahren. Weiterlesen