Der AKS stellt sich vor

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte (AKS), seit Januar 2010 auch Geschichtsverein Metzingen e. V., wurde im Jahre 1981 als Gliederung der Volkshochschule Metzingen-Ermstal e.V. gegründet. 1986 bekam er eigene Statuten. Heute zählt er etwa 300 Mitglieder. Sein Ziel ist die Pflege der Stadt- und Heimatgeschichte. Er gibt eine eigene Vereinszeitung, die SPUREN, mit Beiträgen zur Stadt- und Heimatgeschichte heraus. In den SPUREN, die auch auf sehr lebhaftes Interesse außerhalb des Mitgliederkreises stoßen, wird stets über das Vereinsgeschehen, die Mitgliederbewegung und das laufende Programm berichtet.
Der AKS ist Herausgeber der Buchreihe „Metzinger Heimatblätter“, daneben publizierte er eine Monografie über den gebürtigen Metzinger Christian Friedrich Schönbein (1799 – 1868), den Entdecker des Ozons, der Schießbaumwolle und Wegbereiter der Brennstoffzelle. Er veranstaltete in den vergangenen Jahren zahlreiche stadtgeschichtliche Ausstellungen und gab Kataloge dazu heraus. Die Rettung von historischer Bausubstanz in Metzingen ist ebenfalls ein bedeutendes Aufgabenfeld des AKS. Mehrfach hat er sich an archäologischen Ausgrabungen unter der Leitung des Landesdenkmalamtes beteiligt. Mit seinem vielfältigen Exkursionsprogramm vermittelt der AKS vornehmlich seinen Mitgliedern wertvolle Eindrücke zur deutschen und speziell zur Landesgeschichte. Die jeweils mehrtägigen Jahreshauptexkursionen führten bisher u. a. nach Nürnberg, Bamberg, Regensburg, Aachen und Köln, nach Basel, Berlin, Mainz, Noyon, Burgund, ins ehemals württembergische Mömpelgard, Metz, Verdun und Parma, Bologna und Mantua.
Auch der Osten mit Dresden, Magdeburg, Görlitz wurde besucht. Eine Übersicht finden Sie hier.

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte verfügt in seinen von der Stadt Metzingen im Klosterhof 13 zur Verfügung gestellten Archiv- und Geschäftsräumen über eine umfangreiche Bibliothek und einen wertvollen Archivbestand. Das Bildarchiv des AKS umfasst viele tausend Bilder und wird eigens von einer Gruppe gepflegt.

Er finanziert sich durch Mitgliederbeiträge, durch Spenden und durch den Verkauf seiner Produkte. Im Jahr 2000 wurde der Arbeitskreis Stadtgeschichte von der Landesregierung als vorbildliche kommunale Bürgeraktion ausgezeichnet.