Höhepunkte und Hintergründe in der Entwicklung des physikalischen Weltbilds – und der Beitrag von Christian Friedrich Schönbein
Ein Vortrag von Dr. Michael Bürker und Rudolf Renz
Die Höhepunkte in der Entwicklung des physikalischen Weltbilds kann man am einfachsten durch ihre Protagonisten kennzeichnen: Eratosthenes, Ptolemäus, Kopernikus, Galilei, Kepler und Newton.
Newton bildet eine besondere Zäsur, weil er zeigt, dass sein Gravitationsgesetz sowohl in irdischen als auch in himmlischen Sphären gültig und damit die aristotelische Trennung dieser Sphären hinfällig ist.
Newton wie auch Leibniz haben durch ihre fundamentalen Arbeiten zur Infinitesimalrechnung entscheidend zur Mathematisierung der Physik beigetragen und die Entstehung der Naturwissenschaften wesentlich vorangetrieben. In diesem Zusammenhang spielt auch C. F. Schönbein aus Metzingen eine wichtige Rolle, weil er in der Physik und Chemie prägende Spuren hinterlassen hat. Schönbein ist der Entdecker des Ozons und des Prinzips der Brennstoffzelle und stellte Schießbaumwolle sowie Kollodium her.
Für die Neuerungen in der Physik an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert stehen die Protagonisten Max Planck mit der Quantentheorie und Albert Einstein mit der Relativitätstheorie Pate.
Diese beiden Theorien sowie die Urknalltheorie werden kurz angesprochen und zum Schluss wird der Frage nachgegangen, ob die Entwicklung des Universums hin zu Leben auf der Erde und zum Menschen eine teleologische (zielgerichtete) Komponente hat.
Referenten
Dr. Michael Bürker, Mathematiker und Physiker (früher Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg).
Rudolf Renz, Historiker und Anglist (früher Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und Referent am Oberschulamt Tübingen).
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte.
Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen, Alte Aula
Zeit: Dienstag, 12. Mai 2026, 19.00 Uhr










